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Termine im Planetarium print

Das schärfste Planetarium der Welt... steht jetzt in Münster. Das LWL-Museum für Naturkunde ist das einzige naturkundliche Museum in Deutschland, das gleichzeitig auch über ein Großplanetarium verfügt. Als eines der wenigen Großplanetarien Deutschlands besitzt es einen Kup­peldurchmesser von 20 Metern und bietet heute 260 Menschen Platz. 2010 wurde das Planetarium modernisiert und besitzt die schärf­ste digitale Bildauflösung der Welt. Besucher können die brand­neuen, atemberaubenden Programme und das Beste, was es derzeit in Planetarien gibt, in neuer Fulldome-Technik sehen. mehr
Die Veranstaltungen im Zeiss-Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde sind in der Regel kostenpflichtig. Die astronomischen Vor­träge sind für interessierte Besucher ab 14 Jahren geeignet. Jeder Vortrag ist in sich abgeschlossen und stellt ein bestimmtes astro­no­mi­sches Thema allgemeinverständlich dar. Eintritt: Erwachsene 4,- €, Vereinsmitglieder und Kinder 2,- €

Chicxulub - Ein Asteroideneinschlag verändert die Welt

Datum: 07.02.2012

Referent: Prof. Dr. Alexander Deutsch, Uni Münster

wikimediaTod aus dem All? Nach derzeitigem Wissen gab es auf unserem Planeten in 2 Milliarden Jahren nur einmal ein globales, durch einen Asteroideneinschlag verursachtes Desaster – vor 65 Millionen Jahren. Dieses Chicxulub-Ereignis lässt sich weltweit mit geochemischen und mineralogischen Untersuchungsmethoden in der Kreide-Tertiär-Grenzschicht nachweisen. Es ver­ursachte ein plötzliches, weltweites Massen­sterben, dem viele Tiergruppen, darunter auch alle Dinosaurier zum Opfer fielen.

Ort: LWL Museum für Naturkunde Zeit: 19:30 Uhr

Weltuntergang am 21.12.2012?

Datum: 10.01.2012

Der Maya-Kalender und seine Prophezeiungen
Am Freitag, 21. Dezember 2012, soll angeblich die Welt untergehen. Dieses Gerücht basiert auf dem Kalender der Maya. Denn im Maya- Ka­lender beginnt dann ein neuer Zyklus der so genannten „Langen Zäh­lung”. Mayas und andere mittelamerikanische Völker glaubten einst, am Ende eines Zyklus ginge alles zugrunde und eine neue Welt ent­stün­de. Der Maya-Kalender war zwar sehr präzise, er übertraf sogar unseren heutigen Kalender an Genauigkeit. hukeller.jpgAber ob die Behauptung des Weltuntergangs stimmt, das bleibt zu prüfen.Der Referent leitete über 30 Jahre das Planetarium Stuttgart und ist als Autor und Herausgeber zahlreicher Fach­publi­ka­tionen, darunter das populäre astronomische Jahrbuch „Kosmos Himmels­jahr”, bekannt.

Der Eintritt für Mitglieder der Stern­freunde ist frei.

Ort: LWL Museum für Naturkunde (Haupteingang) Zeit: 19:30 Uhr

Sterne über Münster im Frühjahr und Sommer

Datum: 06.03.2012

Referent: Dr. Björn Voss, LWL-Planetarium Münster
vorschau.jpgWas ist in den kommenden Monaten am Himmel zu sehen? Die aktuellen Highlights werden am Planetariumshimmel vorgestellt: Anfang März sind alle 5 mit bloßem Auge sichtbaren Planeten im Laufe des Abends zu sehen. Ein noch selteneres Ereignis geschieht im Juni: Der Planet Venus zieht vor der Sonnenscheibe entlang. Früh morgens kann man ihn als dunklen Punkt vor der aufgehenden Sonne sehen. Diese und weitere Besonderheiten werden im Planetarium anschaulich erläutert.

Ort: LWL Museum für Naturkunde Zeit: 19:30 Uhr

Asteroiden im Blick

Datum: 03.04.2012

Referent: Dr. Andreas Nathues, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Dawn-Mission besucht den Kleinplaneten Vesta
Seit 2011 umkreist die NASA-Raumsonde "Dawn" einen der größten Asteroiden, "Vesta". Zum ersten Mal wird einer der Kleinplaneten im Asteroidengürtels unseres Sonnensystems gezielt erforscht. Die Kamera von "Dawn" wurde unter Leitung von Dr. Nathues in Deutschland gebaut. Er berichtet über die Mission der Raumsonde, und stellt die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse vor.

0467.jpgFalschfarben-Darstellung Vestas. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Ort: LWL Museum für Naturkunde Zeit: 19:30 Uhr

Ist da draußen jemand?

Datum: 02.05.2012

Astronomen auf der Suche nach Leben im Weltall
Referent: Dirk Lorenzen, Hamburg
0467.jpgDie meisten Astronomen glauben, dass es in unserer Milchstraße viele außerirdische Zivilisationen gibt – manche meinen sogar, es könnten tausende sein! Doch bisher hat uns noch kein Funkspruch von E.T. erreicht–. Der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Dirk Lorenzen nimmt das Publikum mit auf eine reich bebilderte und unterhaltsame Entdeckungsreise ins All. Erleben Sie, warum Leben da draußen vermutlich etwas ganz Normales ist, und warum die Außerirdischen dennoch kaum jemals hier anrufen oder gar vorbeikommen werden.

Ort: LWL Museum für Naturkunde Zeit: 19:30 Uhr

Die Physik des Nichts

Datum: 05.06.2012

Referent: Prof. Dr. Jens Niemeyer, Uni Göttingen
Das Universum dehnt sich heute beschleunigt aus, anstatt wie man früher dachte abzubremsen. Völlig unabhängig hiervon nimmt die erfolgreichste Theorie für das extrem frühe Universum, die Inflationstheorie, ebenfalls eine Phase beschleunigter Expansion an. Eine Form der Energie, die beide Phasen verursachen kann, ist das Nichts, alias Vakuum. Im Vortrag werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden von der Vakuumenergie dominierten Epochen des Universums erläutert und die Physik des Nichts veranschaulicht.expansion.jpg

Ort: LWL Museum für Naturkunde Zeit: 19:30 Uhr

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