Teil 2: 1945 bis in die 1970er Jahre Noch während des Kriegs war die astronomische Forschung in Münster zum Erliegen gekommen. Doch schon 1947 kam es zu einer neuen Professur für Astronomie, die dem Hamburger Johannes Hellerich angetragen wurde. Ihm folgte 1958 Hans Straßl, der für Münster die Astronomie in neue Bahnen lenken konnte. Und ab den Siebziger Jahren wurden Astronomen in Münster immer zahlreicher. Das lag nicht zuletzt an der Nutzung neuer und moderner Techniken, die Münsteraner Astronomen nur zu gern für die Forschung einsetzten. Der Vortrag gibt einen sehr groben Überblick aus der Geschichte.
Die Radioastronomie hat im 20. Jahrhundert fundamentale Beiträge zu unserem Bild vom Kosmos geleistet, was sich auch in der Anzahl der der Radioastronomie zuzurechnenden Nobelpreise ablesen lässt. In diesem Vortrag wird erläutert, was Radioastronomen beobachten, womit sie beobachten und welche wichtigen Entdeckungen in jüngerer Zeit gemacht wurden.
Das oftmals schlechte Wetter in Deutschland hat schon so manchen Sternfreund in klimatisch bessere Regionen verschlagen. Die Aussicht auf einen dunklen und vor allem wolkenlosen Himmel machen die „Astrourlaube” schon zum festem Bestandteil der Aktivitäten vieler Sternfreunde. Oft ist auf Flugreisen nur ein kleines handliches Teleskop als Begleiter im Gepäck. Manchmal darf es aber auch ein wenig mehr sein. Im Vortrag von Jens Bohle geht es um die dauerhafte Standortverlegung des heimischen 50cm-Teleskops auf die Kanareninsel La Palma. Gezeigt werden auch Aufnahmen vom dortigen Standort.
In diesem Vortrag bieten die Sternfreunde eine Vorschau auf die interessanten Ereignisse am Sternenhimmel des kommenden Jahres. Die Veranstaltung findet im Kuppelsaal des Planetariums statt, der Eintritt ist frei.