Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Walfisch (cetus)

Grafik: Sternbild Walfisch

Als viertgrößtes Sternbild des Himmels © Sternfreunde Münster ist der Walfisch zwar eine ausgedehnte, jedoch unauffällige Konstellation, da seine Sterne nicht sehr hell sind und das Sternbild in Mitteleuropa nur eine geringe Höhe über dem Horizont erreicht. Am einfachsten ist in der Verlängerung des linken Schenkels von Perseus der Kopf des Walfisches als ein Trapez von vier Sternen zu finden. Wegen der Lage des Sternbildes weitab der Milchstraße sind keine Galaktischen © Sternfreunde Münster Nebel oder Sternhaufen vorhanden. Berühmt ist der Walfisch aber trotzdem aufgrund des Veränderlichen Sterns Mira.
Mira, die Wunderbare, wie diese Sonne auch genannt wird, ist berühmt durch die Tatsache, dass dieser Stern der erste war, an dem eine periodische Helligkeitsveränderung entdeckt wurde. Der friesische Amateurastronom und Pfarrer David Fabricius sah Mira das erste Mal am 13. © Sternfreunde Münster August 1596. Einige Monate später war der Stern verschwunden, und erst im Februar 1609 konnte Fabricius ihn wieder entdecken. Heute ist die Periode von Mira bestimmt: sie wechselt zwischen 320 und 370 Tagen. Der Stern ist in seinem Maximum leicht mit dem bloßen Auge © Sternfreunde Münster beobachtbar. Während seines Minimums benötigt man dazu schon ein Teleskop. Dann erscheint Mira in einer strahlend roten Farbe. Mit ungefähr 170000 Lichtjahren Ausdehnung und 47 Millionen Lichtjahren Entfernung ist M 77 eine der größten Galaxien im Messierkatalog. Visuell ist M 77 hingegen eines der schwächsten Messierobjekte und in der Regel ist nur der helle Kern, der eine hohe Leuchtkraft zeigt, zu beobachten. Dieser © Sternfreunde Münster macht die Galaxie allerdings zu einem besonderen Objekt. Denn M 77 gehört zu den aktiven Galaxien, die in ihrem Zentrum eine starke Radioquelle besitzen.

Mythologie

Die Sternbilder Cassiopeia, Cepheus, Cetus und © Sternfreunde Münster Perseus gehören allesamt zum Sagenkreis um die äthiopische Prinzessin Andromeda. (mehr)

Cassiopeia, Gattin des Cepheus und Königin von Äthiopien prahlte © Sternfreunde Münster vor den Töchtern des Meergottes Nereus schöner zu sein, als alle Nixen zusammen. Ziemlich sauer über diese Angeberei überschwemmte Nereus alle Ländereien und schickte das Ungeheuer Cetus, das alles verschlang, was ihm vor das gefräßige Maul kam.

Ein Orakel verkündete dem König, daß Äthiopien von der © Sternfreunde Münster Plage befreit würde, wenn er seine Tochter Andromeda dem Cetus als Opfer darbrächte. Kaum war die Prinzessin an einen Küstenfelsen geschmiedet, nahte auch schon das lüsterne Ungeheuer und wetzte die Zähne. Das Volk Äthiopiens und der Cetus sollten jedoch nicht in den Genuß dieses Schauspiels kommen: Im letzten Moment nahte Perseus, ein Sprößling des Zeus und der Danae, auf seinen Flügelschuhen (in einer anderen Version auf dem geflügelten Pferd Pegasus) und rettete die schöne Jungfrau- freilich nicht ohne die Bedingung zu stellen, Andromeda zu ehelichen und das Königreich als © Sternfreunde Münster Mitgift zu bekommen (der Schuft). Dem Königspaar blieb wohl nichts anderes übrig, als darauf einzugehen... .

In einigen Quellen tötete Perseus den Cetus mit seinem © Sternfreunde Münster Schwert in anderen ließ er ihn in die Augen der Gorgone Medusa blicken, deren Kopf er zuvor abgeschlagen hatte. Das Ungeheuer erstarrte daraufhin zu Stein. Den tödlichen Blick findet man im Sternbild Perseus in Gestalt des veränderlichen Sterns Algol (Teufelsstern) wieder, der seine © Sternfreunde Münster Helligkeit in regelmäßigen Abständen ändert.


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