Himmelsbeobachtungen
Himmelsführung im Januar
Parkgelände zwischen Naturkundemuseum und Mühlenhof
23.01.2026, Uhr
Der seit fünf Tagen zunehmende Sichelmond zeigt die großen Krater Cleomedes und Langrenus. Nach Monduntergang lassen sich der Orionnebel und andere große Objekte des Winterhimmels gut beobachten. Dazu steigt am Osthimmel der Planet Jupiter auf.
Am frühen Abend im Januar 2026 sind alle äußeren Riesenplaneten nach Sonnenuntergang sichtbar: Saturn ist südlich des zunehmenden Mondes zu sehen, ein wenig nordöstlich von ihm zeigt sich Neptun im Fernglas. Hoch im Süden in der Nähe des Meridians zieht Neptun seine langsame Bahn im Sternbild Stier und auch für diesen Planeten ist ein kleines Fernglas notwendig, um ihn zu entdecken. Auffälligstes Objekt ist Jupiter am Osthimmel, der sich im Januar in Opposition (Gegenschein) befindet. Die Teleskope werden von den Vereinsmitgliedern ehrenamtlich zur Verfügung gestellt.
Interaktive Sternkarte
Der Beobachtungsort ist vom Mühlenhof-Parkplatz aus erreichbar und gekennzeichnet. Standort siehe auch OpenStreetMap
Wichtig: Der aktuelle Stand, ob die Führung mit Blick auf das Wetter stattfinden kann, wird an dieser Stelle veröffentlicht.
Himmelsführung im Februar
Parkgelände zwischen Naturkundemuseum und Mühlenhof
20.02.2026, Uhr
Für alle, die noch nie den Planeten Merkur gesehen haben, ergibt sich am 20. Februar eine Gelegenheit:
Kurz nach Sonnenuntergang um 18 Uhr kann es bei guter Horizontsicht gelingen, den innersten Planeten unseres Sonnensystems aufzufinden. Als Aufsuchhilfe können Venus (näher zum Horizont) und Saturn (unterhalb des Mondes) dienen, Merkur liegt ungefähr auf der Hälfte der Strecke (siehe kleine Karte).
Der Riesenplanet Jupiter stand im Vormonat in Opposition (Gegenschein) und ist auch im Februar 2026 neben dem zunehmenden Mond das bei weitem auffälligste Objekt. Uranus kann etwas westlich des Meridians im Sternbild Stier mit einem Fernglas aufgefunden werden. Die Wintermilchstraße steht abends fast senkrecht über dem Horizont. Klare Sicht vorausgesetzt, lassen sich zwischen Sirius und Cassiopeia teleskopische Wanderungen durch wunderschöne Teilgebiete unserer Heimatgalaxie durchführen, bei denen unzählige markante Himmelsobjekte ins Auge fallen. Die Teleskope werden von den Vereinsmitgliedern ehrenamtlich zur Verfügung gestellt.
Interaktive Sternkarte
Der Beobachtungsort ist vom Mühlenhof-Parkplatz aus erreichbar und gekennzeichnet. Standort siehe auch OpenStreetMap
Wichtig: Der aktuelle Stand, ob die Führung mit Blick auf das Wetter stattfinden kann, wird an dieser Stelle veröffentlicht.
Himmelsführung im März, Astronomietag
Parkgelände zwischen Naturkundemuseum und Mühlenhof
20.03.2026, 19:30 Uhr
Der Astronomietag 2026 steht ganz im Zeichen unseres kosmischen Nachbarn: Der zunehmende Mond steht während der gesamten ersten Nachthälfte hoch am Himmel. Zehn Tage nach Neumond sind die Bedingungen ideal, um mit Ferngläsern und großen und kleinen Teleskopen seine Kraterlandschaften zu erkunden. Besonders auffällig zeigt sich unmittelbar an der Tag-und-Nacht-Grenze die von der Sonne beleuchtete bogenförmige Bergkette des Juragebirges, die die noch im Schatten liegende Regenbogenbucht einfasst: der sogenannte Goldene Henkel.
Abends steht auch Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, hoch am Südwesthimmel. Er ist so hell, dass er zusammen mit der Venus im Westen bereits eine knappe Stunde nach Sonnenuntergang noch vor den hellen Sternen des Wintersechsecks in der hellen Dämmerung auftaucht. Mit Fernglas und Teleskop zeigt er sich umgeben von den vier Galileischen Monden Io, Europa, Ganymed und Kallisto.
Die Sternfreunde Münster bieten am Astronomietag ab 18 Uhr bei klarem Wetter eine Himmelsführung auf der Sentruper Höhe hinter dem Naturkundemuseum an. Der Eintritt ist frei.
Interaktive Sternkarte
Der Beobachtungsort ist vom Mühlenhof-Parkplatz aus erreichbar und gekennzeichnet. Standort siehe auch OpenStreetMap
Wichtig: Der aktuelle Stand, ob die Führung mit Blick auf das Wetter stattfinden kann, wird an dieser Stelle veröffentlicht.
Himmelsführung im April
Parkgelände zwischen Naturkundemuseum und Mühlenhof
24.04.2026, Uhr
Kurz nach Sonnenuntergang zur Sommerzeit um 21:00 Uhr strahlen noch Venus und Jupiter hoch über dem westlichen Himmel. Der Mond zeigt sich im sogenannten „Ersten Viertel” im Süden (Sternbild Krebs) und an seiner Licht-Schattengrenze (Terminator) gibt es im Fernohr viele Details der zerklüfteten Landschaft zu entdecken. Bei klarer Sicht können markante Gebirgszüge des acht Tage alten Mondes studiert werden, u.a. die Alpen, der Kaukasus und die Apenninen, zudem einige der großen Maare und Krater. Neben den bekannten Sternhaufen M44 und MEL 111 lassen sich der Planet Jupiter und zahlreiche Doppelsterne mit dem Teleskop beobachten. Die Teleskope werden von den Vereinsmitgliedern ehrenamtlich zur Verfügung gestellt.
Interaktive Sternkarte
Der Beobachtungsort ist vom Mühlenhof-Parkplatz aus erreichbar und gekennzeichnet. Standort siehe auch OpenStreetMap
Wichtig: Der aktuelle Stand, ob die Führung mit Blick auf das Wetter stattfinden kann, wird an dieser Stelle veröffentlicht.